Besprechungsprotokoll schreiben: Vorlage (Word) und Beispiel

Mit einer guten Vorlage ist ein Besprechungsprotokoll schnell geschrieben: Sie füllen den Kopf vorab aus, notieren während der Besprechung nur Ergebnisse, Beschlüsse und Aufgaben und formulieren danach aus. Hier finden Sie eine kostenlose Word-Vorlage, ein vollständiges Beispiel und die Regeln, auf die es ankommt.

Drei Personen in einer Besprechung an einem hellen Holztisch, vorne notiert eine Person etwas auf einem Notizblock neben einem aufgeklappten Laptop
Symbolbild (KI-generiert)

Inhalt

  1. Was ist ein Besprechungsprotokoll?
  2. Ergebnisprotokoll, Verlaufsprotokoll oder Wortprotokoll?
  3. Was gehört in ein Besprechungsprotokoll?
  4. Besprechungsprotokoll-Vorlage für Word
  5. Besprechungsprotokoll schreiben in 6 Schritten
  6. Beispiel (fiktiv): Ergebnisprotokoll einer Projektbesprechung
  7. Häufige Fehler im Besprechungsprotokoll
  8. Verteilen, freigeben und aufbewahren
  9. Protokoll aus der Aufnahme: wie AudiosTranscribe hilft
  10. Häufige Fragen

Kurz gesagt: Ein Besprechungsprotokoll hält fest, wer an einer Besprechung teilgenommen hat, was besprochen und beschlossen wurde und wer bis wann welche Aufgabe übernimmt. Für die meisten Besprechungen im Beruf genügt ein Ergebnisprotokoll: Protokollkopf, Tagesordnung, Ergebnisse und Beschlüsse pro Punkt, eine Aufgabenliste mit Verantwortlichen und Fristen, nächster Termin, Verteiler und Freigabe. Genau diese Struktur enthält unsere kostenlose Vorlage.

Vorlage herunterladen (Word, .docx)

2 Seiten, A4, alle Platzhalter in [eckigen Klammern]. Ohne Anmeldung, direkt als Datei.

Was ist ein Besprechungsprotokoll?

Ein Besprechungsprotokoll ist die schriftliche Zusammenfassung einer Besprechung. Es dokumentiert den Rahmen (wann, wo, mit wem), die behandelten Tagesordnungspunkte, die Ergebnisse und Beschlüsse sowie die vereinbarten Aufgaben. Damit erfüllt es drei Aufgaben: Es informiert Personen, die nicht dabei waren, es macht Vereinbarungen verbindlich nachlesbar, und es dient als Ausgangspunkt für die nächste Besprechung.

Der Duden-Sprachratgeber beschreibt Protokolle als Texte, die vollständig und verständlich sein sollen, mit neutralem Inhalt und neutraler Sprache. Das ist auch der beste Maßstab für die Praxis: Ein gutes Protokoll kann jemand verstehen, der die Besprechung verpasst hat, und zwar auch noch Wochen später.

„Sitzungsprotokoll“ und „Besprechungsprotokoll“ werden im Alltag oft gleichbedeutend verwendet. Wichtiger als der Name ist, wie ausführlich das Protokoll sein muss.

Ergebnisprotokoll, Verlaufsprotokoll oder Wortprotokoll?

Die Protokollart bestimmt, wie viel Sie mitschreiben und wie lange das Ausformulieren dauert. Klären Sie sie vor der Sitzung mit der Leitung.

ProtokollartWas festgehalten wirdGeeignet für
ErgebnisprotokollNur Ergebnisse, Beschlüsse und Aufgaben, knapp und sachlich. Der Diskussionsverlauf fehlt oder wird nur kurz skizziert.Teambesprechungen, Projektbesprechungen, Jour fixe, die meisten internen Termine
VerlaufsprotokollZusätzlich die wichtigsten Redebeiträge in chronologischer Reihenfolge, sinngemäß und in indirekter RedeDiskussionen mit gegensätzlichen Positionen, Gremien, Fälle, in denen der Weg zum Ergebnis dokumentiert werden muss
WortprotokollDer vollständige Wortlaut aller BeiträgeParlamente, Gerichte, Anhörungen; im Unternehmensalltag sehr selten

Ergebnisprotokoll: Der Duden definiert es als ein Protokoll, das „nur die wesentlichen Ergebnisse einer Sitzung“ darstellt. Ein Leitfaden der Ruhr-Universität Bochum ergänzt, dass es deutlich kürzer ist als das Verlaufsprotokoll und dass die protokollierende Person zwischen relevanten und weniger relevanten Informationen unterscheiden muss. Kommt eine Diskussion zu keinem gemeinsamen Ergebnis, können die unterschiedlichen Positionen kurz gegenübergestellt werden.

Verlaufsprotokoll: Laut demselben Leitfaden ist es die aufwendigste Protokollart. Es eignet sich, wenn gegensätzliche Meinungen gegenübergestellt werden, und soll nachvollziehbar machen, wie Ergebnisse zustande gekommen sind. Wiedergegeben wird sinngemäß, nicht wörtlich.

Wortprotokoll: Hier wird jedes Wort festgehalten. Ein bekanntes Beispiel ist das Plenarprotokoll des Deutschen Bundestages: Jede Sitzung wird wortwörtlich protokolliert, einschließlich Zwischenrufen. Für eine normale Besprechung ist das zu viel Aufwand und schwer lesbar.

Faustregel: Wenn Sie unsicher sind, schreiben Sie ein Ergebnisprotokoll. Wo der Weg zu einem Beschluss wichtig ist, ergänzen Sie bei diesem einen Tagesordnungspunkt zwei oder drei Sätze zum Verlauf. Diese Mischform ist in der Praxis verbreitet.

Was gehört in ein Besprechungsprotokoll?

Der Duden-Sprachratgeber nennt für den Kopf eines Protokolls Tagesordnung, Datum und Ort, Thema und Dauer der Sitzung, Teilnehmende, Verteiler und Protokollführung. Für Besprechungen im Beruf hat sich folgender Aufbau bewährt:

  1. Protokollkopf: Titel der Besprechung, Datum, Uhrzeit (Beginn und Ende), Ort oder Videokonferenz, Leitung, Protokollführung, Teilnehmende, Abwesende, gegebenenfalls Gäste.
  2. Tagesordnung: die nummerierten Tagesordnungspunkte (TOP), in der Reihenfolge, in der sie behandelt wurden.
  3. Pro Tagesordnungspunkt: eine kurze Zusammenfassung der Diskussion, das Ergebnis und, falls etwas entschieden wurde, der Beschluss im Wortlaut. Bei Abstimmungen auch das Ergebnis (dafür, dagegen, Enthaltungen).
  4. Aufgabenliste: jede Aufgabe mit verantwortlicher Person und Frist. Das ist für die meisten Leserinnen und Leser der wichtigste Teil.
  5. Nächste Besprechung: Datum, Uhrzeit, Ort und vorläufige Themen.
  6. Verteiler: wer das Protokoll erhält.
  7. Freigabe: Name der Protokollführung, Datum, gegebenenfalls Unterschriften von Protokollführung und Leitung.

Besprechungsprotokoll-Vorlage für Word

Ausgedrucktes Dokument mit unleserlichem Text, darauf ein Kugelschreiber, daneben eine Tasse Kaffee auf einem hellen Holztisch
Symbolbild (KI-generiert)

Unsere Vorlage setzt den Aufbau von oben eins zu eins um. Sie ist als Word-Datei (.docx) angelegt, lässt sich aber auch mit LibreOffice oder Google Docs öffnen. Enthalten sind:

Oben in der Vorlage wählen Sie die Protokollart. Für ein Ergebnisprotokoll löschen Sie die Zeile „Diskussion“ oder halten sie kurz, für ein Verlaufsprotokoll fassen Sie dort die Redebeiträge zusammen.

Besprechungsprotokoll-Vorlage herunterladen (.docx)

Besprechungsprotokoll schreiben in 6 Schritten

Die Arbeit am Protokoll beginnt vor der Besprechung und endet erst mit dem Versand:

1

Vorlage vorbereiten

Tragen Sie Titel, Datum, Uhrzeit, Ort, Teilnehmende und die Tagesordnung schon vor der Besprechung in die Vorlage ein. So schreiben Sie während der Sitzung nur noch Inhalte mit.

2

Protokollart festlegen

Klären Sie mit der Leitung, ob ein Ergebnisprotokoll genügt oder ob ein Verlaufsprotokoll gebraucht wird. Für die meisten internen Besprechungen reicht ein Ergebnisprotokoll.

3

Während der Besprechung in Stichpunkten mitschreiben

Notieren Sie pro Tagesordnungspunkt Ergebnisse, Beschlüsse und Aufgaben mit verantwortlicher Person und Frist. Fragen Sie nach, wenn ein Ergebnis unklar bleibt, und lassen Sie Beschlüsse vor dem nächsten Punkt kurz bestätigen.

4

Zeitnah ausformulieren

Formulieren Sie die Notizen möglichst noch am selben oder am nächsten Tag in ganzen Sätzen aus: sachlich, im Präsens und bei Redebeiträgen in indirekter Rede.

5

Prüfen und freigeben lassen

Prüfen Sie Namen, Zahlen, Termine und die Aufgabenliste. Schicken Sie den Entwurf an die Leitung und setzen Sie eine Frist für Korrekturen.

6

Verteilen und ablegen

Versenden Sie das freigegebene Protokoll an den Verteiler, legen Sie es an einem festen Ort ab und gehen Sie die offenen Aufgaben in der nächsten Besprechung durch.

Protokoll führen: Tipps für die Besprechung selbst

Nach der Besprechung: schnell ausformulieren

Schreiben Sie das Protokoll so bald wie möglich. Der Leitfaden der Ruhr-Universität Bochum weist am Beispiel des Gedächtnisprotokolls darauf hin, dass sich Details bei zu großem zeitlichem Abstand nicht mehr rekonstruieren lassen. Achten Sie beim Ausformulieren auf den Stil, den sowohl der Duden als auch der Bochumer Leitfaden empfehlen:

Aus einer Aufnahme schreiben. Wer sich ganz auf die Diskussion konzentrieren möchte, kann die Besprechung aufnehmen und das Protokoll anschließend anhand eines Transkripts schreiben. Das geht nur mit der Einwilligung aller Teilnehmenden: Nach § 201 StGB macht sich strafbar, wer unbefugt das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen aufnimmt. Kündigen Sie die Aufnahme deshalb vor Beginn an, holen Sie die Zustimmung ein, halten Sie sie im Protokollkopf fest, beachten Sie interne Regeln (zum Beispiel eine Betriebsvereinbarung) und löschen Sie die Aufnahme, sobald das Protokoll freigegeben ist. Das Transkript ersetzt das Protokoll nicht: Sie verdichten es zu Ergebnissen, Beschlüssen und Aufgaben.

Keine Rechtsberatung. Dieser Artikel gibt einen Überblick. Für Ihre konkrete Situation sprechen Sie mit Ihrer Datenschutzbeauftragten oder Ihrem Datenschutzbeauftragten und gegebenenfalls Ihrer Rechtsabteilung.

Beispiel (fiktiv): Ergebnisprotokoll einer Projektbesprechung

So kann ein ausgefülltes Ergebnisprotokoll aussehen. Firma, Personen und Inhalte sind frei erfunden.

Beispiel (fiktiv)

Besprechungsprotokoll: Relaunch der Firmenwebsite, Projektbesprechung Nr. 4

Datum, UhrzeitDienstag, 15.09.2026, 10:00 bis 11:00 Uhr
OrtBesprechungsraum 2 und Videokonferenz
LeitungJulia Berger (Projektleitung)
ProtokollführungTobias Krämer (Marketing)
TeilnehmendeJulia Berger, Tobias Krämer, Deniz Yilmaz (IT), Anna Hoffmann (Vertrieb)
AbwesendMarkus Lange (Geschäftsführung), entschuldigt
AufzeichnungNein

TOP 1: Genehmigung des Protokolls vom 01.09.2026

Ergebnis: Das Protokoll wird ohne Änderungen genehmigt.

TOP 2: Stand Design

Ergebnis: Die Agentur hat zwei Entwürfe für die Startseite vorgelegt. Entwurf B wird weiterverfolgt. Frau Hoffmann gibt zu bedenken, dass die Produktseiten im Entwurf B zu textlastig seien; die Agentur soll eine kompaktere Variante vorschlagen.

Beschluss: Entwurf B ist die Grundlage für alle weiteren Seiten.

TOP 3: Termin für den Livegang

Ergebnis: Herr Yilmaz erklärt, der Umzug auf das neue System benötige nach Abnahme der Inhalte zwei Wochen. Der ursprüngliche Termin 02.11.2026 ist damit nur zu halten, wenn alle Texte bis 16.10.2026 vorliegen.

Beschluss: Der Livegang bleibt für den 02.11.2026 geplant. Wenn die Texte am 16.10.2026 nicht vollständig vorliegen, wird der Termin in der nächsten Besprechung neu festgelegt.

TOP 4: Verschiedenes

Frau Hoffmann bittet darum, den Vertrieb vor dem Livegang in einer kurzen Schulung durch die neuen Seiten zu führen. Die Projektleitung nimmt das auf.

Aufgaben

Nr.AufgabeVerantwortlichFristStatus
1Kompaktere Variante der Produktseiten bei der Agentur anfragenJ. Berger18.09.2026offen
2Texte für Startseite und Produktseiten liefernT. Krämer16.10.2026in Arbeit
3Testumgebung für die Abnahme bereitstellenD. Yilmaz30.09.2026offen
4Schulungstermin für den Vertrieb vorschlagenA. Hoffmann02.10.2026offen

Nächste Besprechung: Dienstag, 29.09.2026, 10:00 Uhr, Besprechungsraum 2 und Videokonferenz

Verteiler: alle Teilnehmenden, Markus Lange

Freigabe: Protokoll erstellt am 15.09.2026 von Tobias Krämer. Korrekturen bitte bis 17.09.2026 per E-Mail.

Achten Sie auf drei Details: Jede Aufgabe beginnt mit einem Verb, jede hat genau eine verantwortliche Person, und der Beschluss zu TOP 3 regelt auch, was passiert, wenn die Bedingung nicht erfüllt wird.

Häufige Fehler im Besprechungsprotokoll

Verteilen, freigeben und aufbewahren

Freigabe: Bevor ein Protokoll an den ganzen Verteiler geht, liest in der Regel die Sitzungsleitung den Entwurf gegen. Der Duden-Sprachratgeber nennt am Ende eines Protokolls die Unterschriften von Protokollführung und Vorsitz. Bei internen Besprechungen genügt häufig eine Freigabe per E-Mail. In Gremien wird das Protokoll oft zu Beginn der nächsten Sitzung genehmigt, deshalb steht dieser Punkt in unserer Vorlage als TOP 1. Was bei Ihnen gilt, regeln Geschäftsordnung, Satzung oder interne Vorgaben.

Verteilung: Schicken Sie das Protokoll an alle Teilnehmenden und an die Abwesenden, die informiert werden müssen, und legen Sie es zusätzlich an einem festen Ort ab, zum Beispiel im Projektordner.

Aufbewahrung: Wie lange Sie Besprechungsprotokolle aufbewahren, hängt vom Inhalt und von Ihren internen Regeln ab. Betrifft ein Protokoll Unterlagen, für die gesetzliche Aufbewahrungsfristen gelten, klären Sie die Frist mit Ihrer Rechts- oder Steuerabteilung. Enthält es personenbezogene Daten, gilt der Grundsatz der Speicherbegrenzung nach Art. 5 Abs. 1 lit. e DSGVO: nicht länger speichern als nötig. Das betrifft erst recht eine Aufnahme, die nur als Hilfe für das Protokoll diente.

Protokoll aus der Aufnahme: wie AudiosTranscribe hilft

Wenn Sie Besprechungen mit Einwilligung aller Teilnehmenden aufnehmen, müssen Sie nicht aus dem Gedächtnis rekonstruieren, wer was zugesagt hat: Sie lesen es im Transkript nach.

Was AudiosTranscribe für Ihr Protokoll tut:

  • Transkript mit automatisch getrennten Stimmen. Die Namen weisen Sie mit einem Klick zu. So sehen Sie sofort, wer welchen Beitrag oder welche Zusage gemacht hat.
  • Für Besprechungen in anderen Sprachen erstellt AudiosTranscribe zusätzlich strukturierte Notizen mit Entscheidungen und Aufgaben; für deutsche Aufnahmen sind diese KI-Zusammenfassungen derzeit noch nicht verfügbar. Das Transkript erhalten Sie auf Deutsch.
  • Aufnahme direkt am PC mit der Windows-App (nur Windows) oder Upload einer vorhandenen Datei, ohne Bot in der Videokonferenz.
  • In Europa gehostet, DSGVO-konform. Die Audiodatei wird nach der Verarbeitung gelöscht.
  • Export als DOCX, TXT oder PDF in den kostenpflichtigen Tarifen (Preise). Zum Testen gibt es 120 kostenlose Minuten pro Monat.

Das Protokoll schreiben Sie weiterhin selbst, mit der Vorlage von oben: Das Transkript liefert das Material, Sie entscheiden, was als Ergebnis, Beschluss und Aufgabe ins Protokoll kommt. Für eine kurze Aufnahme können Sie auch unser kostenloses Tool, um Audio in Text umzuwandeln, ausprobieren.

Häufige Fragen zum Besprechungsprotokoll

Was gehört in ein Besprechungsprotokoll?
Ein Protokollkopf mit Titel, Datum, Uhrzeit, Ort, Leitung, Protokollführung, Teilnehmenden und Abwesenden, dann die Tagesordnung, pro Tagesordnungspunkt das Ergebnis und gegebenenfalls der Beschluss, eine Aufgabenliste mit verantwortlicher Person und Frist, der Termin der nächsten Besprechung, der Verteiler und die Freigabe.
Was ist der Unterschied zwischen Ergebnisprotokoll und Verlaufsprotokoll?
Das Ergebnisprotokoll hält nur fest, was herausgekommen ist: Ergebnisse, Beschlüsse und Aufgaben. Das Verlaufsprotokoll gibt zusätzlich in der Reihenfolge der Diskussion wieder, wer welche Position vertreten hat, meist in indirekter Rede. Es ist deutlich länger und aufwendiger und lohnt sich vor allem, wenn nachvollziehbar bleiben muss, wie ein Ergebnis zustande kam.
Wie schreibe ich ein Protokoll während einer Besprechung?
Bereiten Sie die Vorlage vorher vor, schreiben Sie in Stichpunkten statt in ganzen Sätzen mit und konzentrieren Sie sich auf Ergebnisse, Beschlüsse und Aufgaben. Fragen Sie nach, wenn etwas unklar ist, und lassen Sie wichtige Beschlüsse am Ende jedes Tagesordnungspunkts kurz bestätigen. Ausformuliert wird erst nach der Besprechung.
In welcher Zeitform schreibt man ein Protokoll?
Im Präsens. Redebeiträge werden in indirekter Rede wiedergegeben, möglichst im Konjunktiv I, zum Beispiel: Frau Berger erklärt, der Termin sei realistisch. Die Ich-Form wird vermieden.
Darf ich eine Besprechung aufnehmen, um das Protokoll zu schreiben?
In aller Regel nur mit der Einwilligung aller Teilnehmenden. Das unbefugte Aufnehmen des nichtöffentlich gesprochenen Wortes ist nach § 201 StGB strafbar. Kündigen Sie die Aufnahme vorher an, holen Sie die Zustimmung ein, beachten Sie interne Regeln und löschen Sie die Aufnahme, sobald das Protokoll freigegeben ist.
Wer unterschreibt das Besprechungsprotokoll?
Üblich sind die Unterschriften der Protokollführung und der Sitzungsleitung. Für interne Besprechungen genügt oft eine Freigabe per E-Mail. Verbindlich ist, was Ihre Geschäftsordnung, Satzung oder interne Regelung vorsieht.
Wie lange muss man ein Besprechungsprotokoll aufbewahren?
Das hängt vom Inhalt und von Ihren internen Regeln ab. Betrifft ein Protokoll Unterlagen, für die gesetzliche Aufbewahrungsfristen gelten, klären Sie die Frist mit Ihrer Rechts- oder Steuerabteilung. Enthält es personenbezogene Daten, sollte es nach der DSGVO nicht länger als nötig gespeichert werden.
Vom Transkript zum Protokoll
Laden Sie die Aufnahme Ihrer Besprechung hoch (nur mit Einwilligung aller Teilnehmenden) und schreiben Sie das Protokoll anhand eines Transkripts mit getrennten Stimmen.
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Quellen